Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Coaching-, Mentoring- und Online-Angebote von
Sally Matthes – StiefundGlücklich
Entrepreneur individuel, régime micro-entreprise, mit Sitz in Saint-Viance, Frankreich
SIRET: 935 040 469 00014
[email protected]

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen Sally Matthes (nachfolgend „Anbieterin“) und ihren Kundinnen und Kunden über Coaching-, Mentoring- und Online-Angebote, Programme sowie digitale Inhalte wie Videos, Audios, Texte und Arbeitsmaterialien.

Abweichende Bedingungen werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt.

2. Leistungen und Abgrenzung

Die Anbieterin bietet insbesondere individuelles Coaching, begleitendes Mentoring, Online-Programme und digitale Selbstlernmaterialien für Bonuseltern und Patchworkfamilien an. Der konkrete Leistungsumfang, die Laufzeit, Zugangsfristen und der Preis ergeben sich aus der jeweiligen Angebots- oder Buchungsseite und der anschließend übermittelten Vertragsbestätigung.

Coaching ist ein ergebnisoffener Prozess. Ein bestimmter persönlicher, familiärer oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

Die Angebote ersetzen keine Psychotherapie, medizinische oder psychiatrische Behandlung, Rechtsberatung oder Krisenintervention. Bei akuten psychischen oder gesundheitlichen Beschwerden ist professionelle medizinische oder therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

3. Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen auf der Website ist noch kein verbindliches Vertragsangebot, sofern sie nicht ausdrücklich als persönliche Angebotsseite gekennzeichnet ist.

Bei einer persönlichen Angebotsseite kommt der Vertrag zustande, wenn die Kundin oder der Kunde die erforderlichen Angaben macht, diesen AGB und den notwendigen Erklärungen zustimmt und die Schaltfläche zur verbindlichen Annahme betätigt. Bei einem direkten Onlinekauf kommt der Vertrag mit Abschluss des ausgewiesenen Bestell- oder Zahlungsvorgangs zustande.

Die Anbieterin übermittelt anschließend eine Bestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, in der die wesentlichen Vertragsinhalte sowie die zum Vertrag gehörenden Bedingungen dokumentiert sind.

4. Preise, Rechnung und Zahlung

Es gilt der auf der jeweiligen Angebots- oder Buchungsseite ausgewiesene Endpreis einschließlich der gegebenenfalls anfallenden französischen Umsatzsteuer (TVA).

Für individuelle Coaching-Angebote erfolgt die Zahlung auf Rechnung per Banküberweisung. Beim aktuellen 1:1-Coaching ist die Einmalzahlung vor der ersten Sitzung fällig. Bei zwei Raten sind die Zahlungen vor der ersten und vierten Sitzung fällig, bei drei Raten vor der ersten, vierten und sechsten Sitzung. Die konkreten Beträge ergeben sich aus dem angenommenen Angebot und der Rechnung.

Für andere digitale Angebote können zusätzlich die auf der jeweiligen Buchungsseite ausgewiesenen Zahlungsdienste angeboten werden. In diesem Fall gelten ergänzend deren Bedingungen.

Bei Zahlungsverzug kann die Anbieterin nach vorheriger Mahnung und angemessener Nachfrist noch nicht erbrachte Leistungen sowie digitale Zugänge vorübergehend aussetzen. Gesetzliche Rechte der Vertragsparteien bleiben unberührt.

5. Coaching-Termine

Coaching-Termine werden individuell vereinbart. Eine Verschiebung oder Absage ist bis 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich.

Bei einer späteren Absage oder Nichterscheinen kann der Termin als erbracht gelten, sofern die Verspätung nicht auf einem von der Kundin oder dem Kunden nicht zu vertretenden wichtigen Grund beruht. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

Kann die Anbieterin einen Termin nicht durchführen, wird ein Ersatztermin vereinbart. Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

6. Begleitende Messenger-Kommunikation

Sofern im individuellen Angebot enthalten, umfasst die Begleitung eine Kommunikation über den vereinbarten Messenger. Beim aktuellen 1:1-Coaching beantwortet die Anbieterin Nachrichten grundsätzlich montags, mittwochs und freitags innerhalb ihres Antwortfensters von 9 bis 17 Uhr, ausgenommen Feiertage und angekündigte Abwesenheiten.

Die Messenger-Begleitung ist keine Notfall- oder Krisenhilfe. Nachrichten außerhalb der Antwortzeiten werden am nächsten vereinbarten Antworttag bearbeitet.

7. Digitale Inhalte und BeyondBonus

Beim aktuellen 1:1-Coaching beträgt die Zugriffsdauer auf BeyondBonus 12 Monate ab Freischaltung. Bei anderen digitalen Angeboten richten sich Umfang und Dauer nach der jeweiligen Angebotsseite.

Videos, Audios, Texte, PDFs und sonstige Inhalte sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung bestimmt. Zugangsdaten dürfen nicht weitergegeben werden. Herunterladbare Materialien dürfen für den eigenen Gebrauch gespeichert, aber nicht vervielfältigt, veröffentlicht, weiterverkauft oder Dritten zugänglich gemacht werden.

Ein Anspruch auf bestimmte Live-Formate, Community-Leistungen oder Einzeltermine besteht nur, wenn diese im konkreten Angebot ausdrücklich genannt sind.

8. Freiwillige Zufriedenheitsregelung für 1:1-Coaching

Sofern im individuellen Angebot nicht anders geregelt, kann die Kundin oder der Kunde innerhalb der ersten zwei Coaching-Sitzungen erklären, dass die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt werden soll. Bereits erbrachte Leistungen und bereitgestellte digitale Inhalte werden angemessen berücksichtigt; ein verbleibendes Guthaben wird erstattet.

Diese freiwillige Regelung besteht zusätzlich zu zwingenden gesetzlichen Rechten und schränkt insbesondere das Widerrufsrecht nicht ein.

9. Widerrufsrecht für Verbraucherinnen und Verbraucher

Verbraucherinnen und Verbraucher haben bei einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag grundsätzlich das Recht, den Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsschlusses.

Zur Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine eindeutige Erklärung an Sally Matthes, 16 Route du Poirier Haut, 19240 Saint-Viance, Frankreich, E-Mail: [email protected]. Dafür kann das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwendet werden; seine Verwendung ist nicht vorgeschrieben.

Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden die erhaltenen Zahlungen spätestens binnen 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung mit demselben Zahlungsmittel zurückgezahlt, das bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt wurde, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Vorzeitiger Beginn von Dienstleistungen

Verlangt die Kundin oder der Kunde ausdrücklich, dass eine Coaching- oder sonstige Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnt, ist bei einem späteren Widerruf ein angemessener Betrag für die bis dahin erbrachte Leistung zu zahlen. Das Widerrufsrecht für eine Dienstleistung erlischt erst, wenn die Dienstleistung vollständig erbracht wurde und die Ausführung mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung sowie der Bestätigung begonnen hat, dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.

Digitale Inhalte

Das Widerrufsrecht für BeyondBonus erlischt, sobald der vollständige Zugang zu den Inhalten freigeschaltet wird. Voraussetzung ist, dass die Kundin oder der Kunde der sofortigen Freischaltung vorher ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dadurch das Widerrufsrecht zu verlieren.

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie folgende Erklärung an Sally Matthes, 16 Route du Poirier Haut, 19240 Saint-Viance, Frankreich, E-Mail: [email protected], senden:

Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung beziehungsweise die Bereitstellung der folgenden digitalen Inhalte:

Bestellt am / Vertrag geschlossen am:
Name:
Anschrift:
Datum:
Unterschrift, nur bei Mitteilung auf Papier:

10. Urheber- und Nutzungsrechte

Alle bereitgestellten Unterlagen, Texte, Audios, Videos, Methoden und Konzepte sind urheberrechtlich geschützt. Die Kundin oder der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Verwendung. Jede darüber hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen Zustimmung in Textform.

11. Gesetzliche Konformitätsgarantie für digitale Inhalte und Dienste

Für BeyondBonus wird der digitale Inhalt beziehungsweise Dienst während der vertraglich vereinbarten Zugriffsdauer von 12 Monaten bereitgestellt. Verbraucherinnen und Verbraucher können die gesetzliche Konformitätsgarantie für Mängel beanspruchen, die während dieser 12 Monate auftreten. Während dieses Zeitraums muss nur das Bestehen des Mangels, nicht aber dessen Entstehungszeitpunkt nachgewiesen werden.

Die gesetzliche Konformitätsgarantie verpflichtet die Anbieterin, alle für die Aufrechterhaltung der Konformität erforderlichen Aktualisierungen während der Zugriffsdauer bereitzustellen. Sie gibt Anspruch auf eine Herstellung der Konformität ohne ungerechtfertigte Verzögerung, ohne Kosten und ohne erhebliche Unannehmlichkeiten.

Eine angemessene Preisminderung oder die Beendigung des Vertrags mit Erstattung gegen Verzicht auf den digitalen Inhalt oder Dienst kann insbesondere verlangt werden, wenn die Anbieterin die Herstellung der Konformität verweigert, diese ungerechtfertigt verzögert, Kosten verursacht, erhebliche Unannehmlichkeiten bereitet oder der Mangel trotz eines Nachbesserungsversuchs fortbesteht. Bei einem so schwerwiegenden Mangel, dass eine sofortige Preisminderung oder Vertragsbeendigung gerechtfertigt ist, muss nicht zuvor Nachbesserung verlangt werden. Bei einem nur geringfügigen Mangel ist eine Vertragsbeendigung ausgeschlossen, wenn ein Preis gezahlt wurde.

Zeiten, in denen der digitale Inhalt oder Dienst zur Wiederherstellung der Konformität nicht verfügbar ist, hemmen die verbleibende Garantiefrist. Diese Rechte ergeben sich aus den Artikeln L. 224-25-1 bis L. 224-25-31 des französischen Code de la consommation. Wer ihre Ausübung bösgläubig behindert, kann nach Artikel L. 242-18-1 mit einer zivilrechtlichen Geldbuße belegt werden.

Daneben besteht die gesetzliche Garantie für versteckte Mängel nach den Artikeln 1641 bis 1649 des französischen Code civil für zwei Jahre ab Entdeckung des Mangels. Sie kann zu einer Preisminderung oder, gegen Verzicht auf den digitalen Inhalt oder Dienst, zu einer vollständigen Erstattung führen.

12. Vertraulichkeit und Datenschutz

Die Anbieterin behandelt persönliche Informationen aus der Zusammenarbeit vertraulich. Eine Offenlegung erfolgt nur, soweit sie zur Vertragserfüllung erforderlich, gesetzlich vorgeschrieben oder ausdrücklich gestattet ist.

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die auf der Website veröffentlichte Datenschutzerklärung.

13. Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.

Die Kundin oder der Kunde bleibt für eigene Entscheidungen und Handlungen verantwortlich. Dies schließt eine Haftung der Anbieterin für von ihr zu vertretende Pflichtverletzungen nicht aus.

14. Teilnahmevoraussetzungen

Die Angebote richten sich grundsätzlich an volljährige Personen. Minderjährige können nur teilnehmen, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde und alle notwendigen Einwilligungen vorliegen.

15. Änderungen laufender Leistungen

Wesentliche Vertragsleistungen werden nicht einseitig zum Nachteil der Kundin oder des Kunden geändert. Inhaltliche oder technische Anpassungen sind zulässig, soweit sie den Vertragszweck nicht beeinträchtigen und unter Berücksichtigung der Interessen beider Parteien zumutbar sind.

16. Anwendbares Recht und Streitbeilegung

Es gilt französisches Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem die Verbraucherin oder der Verbraucher den gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

Für gerichtliche Streitigkeiten gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregeln. Ein ausschließlicher Gerichtsstand wird gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern nicht vereinbart.

Vor einer gerichtlichen Auseinandersetzung können beide Seiten versuchen, die Streitigkeit unmittelbar zu klären. Das Recht, jederzeit die gesetzlich zuständigen Stellen oder Gerichte anzurufen, bleibt unberührt.

17. Schlussbestimmungen

Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.

Stand: 2. August 2026