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Es begann wie ein modernes Märchen: Ich lernte meinen Partner beim Tauchen in Thailand kennen. Die Sprachbarriere – er sprach nur Französisch, ich hatte mein eingestaubtes Schulfranzösisch – hielt uns nicht davon ab, uns ineinander zu verlieben. Zwei Monate später zog er zu mir nach München. Was ich da noch nicht ahnte: Diese Entscheidung würde nicht nur mein Liebesleben, sondern meine gesamte Identität auf den Kopf stellen.

Drei Monate später, bei unserem ersten Besuch in Frankreich, stand ich seinen beiden Töchtern gegenüber. Plötzlich war ich Bonusmama – ein Wort, das so leicht klingt und doch eine völlig neue Welt bedeutete. Die sprachliche Barriere war dabei noch die kleinste Herausforderung. Viel schwieriger waren die Fragen, die sich in meinem Kopf überschlugen: Wer war ich für diese Kinder? Welche Rolle sollte ich einnehmen? Wie nah durfte ich ihnen kommen?

Die ersten schritte in der rolle als bonusmama

Als Erziehungswissenschaftlerin und langjährige Kita-Mitarbeiterin dachte ich, ich wäre gut vorbereitet. Doch nichts in meiner Ausbildung hatte mich auf diese emotionale Achterbahn vorbereitet. Zum ersten Mal sah ich meinen Partner in seiner Rolle als Papa – liebevoll, fürsorglich und manchmal auch nachgiebig. Ich musste lernen, ihn zu „teilen“, nicht nur mit seinen Kindern, sondern auch mit einer Vergangenheit, zu der ich keinen Zugang hatte.

Die Realität als Bonusmama traf mich mit voller Wucht. An manchen Tagen fühlte ich mich wie eine Außenseiterin im eigenen Zuhause, beobachtete die eingespielten Rituale zwischen Vater und Kindern und fragte mich, ob ich jemals wirklich dazugehören würde. Zwischen meinem theoretischen Wissen über Kindererziehung und der emotionalen Realität einer Patchworkfamilie lag ein Ozean, den ich erst noch überbrücken musste.

Die verborgenen Herausforderungen in der Rolle als Bonusmama

In Büchern und Ratgebern las ich, dass eine Bonusmama eine „wertvolle Ergänzung“ sein soll, eine zusätzliche Bezugsperson, die Liebe und Stabilität bietet, ohne die biologische Mutter zu ersetzen. Was sich auf dem Papier so einfach anhörte, stellte sich im Alltag als emotionales Minenfeld heraus. Jeder Tag brachte neue Herausforderungen:

  • Die Unsicherheit, wenn die Kinder von ihrer Mama schwärmten
  • Die Angst, Fehler zu machen und nicht akzeptiert zu werden
  • Das Gefühl, ständig zwischen zu viel und zu wenig Engagement zu balancieren

Besonders schmerzhaft waren die Momente, in denen meine hohen Erwartungen an mich selbst auf die Realität trafen. Als Pädagogin wollte ich alles richtig machen, die perfekte Bonusmama sein. Doch je mehr ich mich unter Druck setzte, desto mehr schien mir diese Rolle zu entgleiten.

Die inneren Konflikte einer Bonusmama

Was in Ratgebern so einfach klang – eine „wertvolle Ergänzung“ zu sein, eine zusätzliche Bezugsperson, die Liebe und Stabilität bietet – stellte sich im Alltag als emotionales Minenfeld heraus. Die Realität war komplexer, vielschichtiger und forderte mich auf eine Weise heraus, auf die mich kein Buch vorbereitet hatte. In meiner Rolle als Bonusmama kämpfte ich täglich mit neuen Herausforderungen.

Besonders deutlich wurde dies bei den Übergaben der Kinder. Wenn sie von ihrer Mama kamen, sprudelten die Geschichten nur so aus ihnen heraus – von den tollen Ausflügen, den gemeinsamen Erlebnissen, der schönen Zeit. In solchen Momenten kämpfte ich mit widersprüchlichen Gefühlen: Einerseits freute ich mich für die Kinder, dass sie eine so liebevolle Beziehung zu ihrer Mutter hatten. Andererseits nagte die Unsicherheit an mir: Würde ich jemals einen ähnlich wichtigen Platz in ihrem Leben einnehmen können? Oder würde ich immer nur die „Neue“ bleiben?

Die Angst, Fehler zu machen, wurde zu meinem ständigen Begleiter. Jede Entscheidung, jeder Kommentar, jede Geste schien mit einem unsichtbaren Gewicht beladen. War ich zu streng? Oder nicht konsequent genug? Setzte ich zu viele Grenzen? Oder zu wenige? Das ständige Abwägen zwischen verschiedenen Rollen – Freundin, Autoritätsperson, Vertrauensperson – zehrte an meinen Kräften. Manchmal wünschte ich mir nichts sehnlicher, als einen klaren Leitfaden zu haben, eine Art Gebrauchsanweisung für die perfekte Bonusmama.

Der Wendepunkt: Deine Rolle als Bonusmama neu definieren

Nach vielen Tränen und schlaflosen Nächten begann ich zu verstehen: Ich brauchte mehr als nur gute Vorsätze und pädagogisches Wissen. Was ich brauchte, war ein völlig neues Verständnis meiner Rolle – eines, das mit mir wachsen und sich entwickeln durfte. Die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz: Ich hatte die ganze Zeit versucht, eine perfekte Version von etwas zu sein, das ich selbst noch gar nicht verstanden hatte.

Heute weiß ich: Der Weg zur selbstbewussten Bonusmama führt über drei entscheidende Schritte. Der erste und wichtigste Schritt ist, echte Klarheit zu gewinnen – nicht nur über deine Position in der Familie, sondern vor allem über dich selbst. Was bedeutet diese Rolle für dich persönlich? Welche deiner eigenen Geschichten und Erfahrungen beeinflussen dein Handeln als Bonusmama? Erst wenn du verstehst, warum bestimmte Situationen dich triggern oder verunsichern, kannst du beginnen, neue Wege zu gehen.

Aus dieser Klarheit heraus kann sich der zweite Schritt entfalten: ein tiefgreifender innerer Wandel. Es geht darum, alte Glaubenssätze wie „Ich muss es allen recht machen“ oder „Als Bonusmama habe ich kein Recht mitzureden“ zu erkennen und zu transformieren. Dieser Wandel ist wie das Umtopfen einer Pflanze – zunächst mag es sich unwohl und eng anfühlen, doch nur so bekommst du den Raum, den du brauchst, um in deine Rolle hineinzuwachsen.

Der dritte Schritt ist die Entwicklung einer neuen Art der Kommunikation – eine, die von innen nach außen wirkt. Wenn du klar mit dir selbst bist und deine Rolle annimmst, verändert sich auch die Art, wie du mit deinem Partner und den Kindern kommunizierst. Nicht mehr aus Unsicherheit oder dem Bedürfnis nach Anerkennung heraus, sondern aus einer Position der Stärke und des Verständnisses. Diese neue Form des Austauschs schafft eine Basis für echte Bindungen und gegenseitigen Respekt in der Patchworkfamilie.

Deine Chance, in die Rolle als Bonusmama hineinzuwachsen

Kennst du diese Momente auch? Du liegst nachts wach und grübelst:

  • „Werde ich jemals wirklich zur Familie gehören, oder bleibe ich für immer die Außenseiterin?“
  • „Mache ich alles falsch? Bin ich zu streng, zu locker, zu präsent, zu distanziert?“
  • „Wie schaffe ich es, allen gerecht zu werden – den Kindern, meinem Partner, mir selbst?“

Ich kenne diese zermürbenden Gedanken nur zu gut. Die ständige Unsicherheit, die Selbstzweifel, das Gefühl, nirgendwo richtig dazuzugehören. Als Bonusmama stehst du vor Herausforderungen, die andere oft nicht einmal ansatzweise verstehen können.

Lass uns gemeinsam deinen Weg finden

In einem persönlichen, vertrauensvollen Gespräch von 60 Minuten schauen wir uns deine spezifische Situation an:

  • Was sind deine ganz persönlichen Trigger-Punkte, die dich immer wieder aus der Bahn werfen?
  • Wie können wir deine einzigartigen Stärken nutzen, um deine Rolle authentisch zu gestalten?
  • Ist mein Bonusmama-Programm der richtige nächste Schritt auf deiner persönlichen Reise?

Dies ist deine Chance, endlich Klarheit zu bekommen und einen Weg zu finden, der zu DIR passt – nicht zu irgendwelchen vorgefertigten Vorstellungen davon, wie eine „perfekte“ Bonusmama sein sollte.

„Sallys Begleitung hat mir die Augen geöffnet. Heute weiß ich, dass ich keine perfekte Bonusmama sein muss – ich darf einfach ich selbst sein und in meine Rolle hineinwachsen.“ – Marie, 34, Bonusmama von zwei Kindern

PS: Wie lange willst du noch mit deiner Unsicherheit kämpfen? Finde jetzt zu einer Rolle als Bonusmama, die zu DIR passt!

Mach’s ganz gut,

Deine Sally