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Kennst du das Gefühl, dass du auf einmal nur noch Zuschauerin bist?
Eben noch warst du die geliebte Partnerin – begehrt, wichtig, voller Bedeutung für deinen Partner. Doch sobald die Kinder da sind, verändert sich alles. Plötzlich drehen sich die Gespräche nur noch um sie. Dein Partner ist im „Elternmodus“, du sitzt daneben – und fragst dich: Bin ich hier eigentlich noch wichtig?

Vielleicht hast du es versucht anzusprechen – und bekamst die Antwort: „Es sind doch meine Kinder, was erwartest du denn?“
Das tut weh. Und es lässt dich an dir selbst zweifeln.

Aber was, wenn ich dir sage: Es ist nicht dein Fehler?
Das ist kein Bonusmama-Problem – sondern ein Beziehungsproblem. Und genau darum geht es heute: Warum passiert das? Warum ist es nicht deine Schuld? Und vor allem: Wie kannst du das ändern – ohne Vorwürfe, ohne Schuldgefühle?

Und wenn du lieber etwas auf die Ohren möchtest, dann ist diese Podcastfolge genau das Richtige für dich:

Der Moment, in dem mir alles klar wurde

Ich erinnere mich an einen Abend, auf den ich mich wochenlang gefreut hatte. Endlich ein ruhiger Abend mit meinem Partner – ohne Pläne, ohne Stress. Doch kaum waren die Kinder da, war alles anders. Ich wurde zur Zuschauerin.

Mein Partner wechselte in den „Elternmodus“ – und ich? Ich war plötzlich außen vor.
Ich fühlte mich überflüssig, unwichtig, ausgetauscht.

Und während ich mich in diesen Gedanken verlor, kam die Erkenntnis:
👉 Das Problem waren nicht die Kinder.
👉 Das Problem war, dass wir nie bewusst entschieden hatten, wie wir unsere Beziehung gestalten wollen, wenn die Kinder da sind.

Denn genau das ist der Knackpunkt: In vielen Patchwork-Familien wird die Paarbeziehung nicht aktiv gestaltet. Sie wird von alten Mustern überrollt – und das führt dazu, dass du dich unsichtbar fühlst.

Warum du in den Hintergrund rutschst – und was du tun kannst

Es gibt drei unbewusste Dynamiken, die dazu führen, dass du dich in deiner Beziehung unsichtbar fühlst:

1️⃣ Der „Elternmodus“ übernimmt alles
Sobald die Kinder da sind, schaltet dein Partner um: Sein Fokus liegt automatisch auf ihnen – er merkt oft nicht einmal, dass er dich ausblendet. Das passiert nicht aus böser Absicht, sondern weil sein Kopf auf „Elternaufgaben“ programmiert ist.

2️⃣ Alte Muster aus der Ex-Beziehung leben weiter
Viele Eltern rutschen automatisch in Verhaltensweisen aus ihrer vorherigen Familie. Dein Partner übernimmt genau die Rolle, die er schon früher hatte – egal, ob das bedeutet, dass er alles alleine regelt oder dich plötzlich in eine „Ersatz-Mutter“-Position drängt.

3️⃣ Die Paarbeziehung wird nicht aktiv gepflegt
Viele denken: „Wir verbringen doch Zeit zusammen als Familie – das ist doch genug.“
Aber nein! Familienzeit ist nicht gleich Paarzeit. Wenn eure Beziehung nur noch aus Alltag, Hausaufgaben und To-do-Listen besteht, geht die emotionale Verbindung verloren.

Warum du in den Hintergrund rutschst – und was dich davon abhält, es zu ändern

Du hast das Problem erkannt. Du fühlst dich unsichtbar und möchtest wieder als Partnerin wahrgenommen werden. Doch warum ist es so schwer, das zu ändern? Warum fällt es dir schwer, das Gespräch mit deinem Partner zu führen oder aktiv etwas zu verändern?

Ein Grund ist, dass du dich vielleicht fragst, ob du überhaupt das Recht hast, etwas einzufordern. Die Kinder waren schon vor dir da, und du möchtest nicht den Eindruck erwecken, als würdest du mit ihnen konkurrieren. Vielleicht hast du Angst davor, als egoistisch wahrgenommen zu werden, wenn du dir mehr Aufmerksamkeit von deinem Partner wünschst.

Dazu kommt oft eine tiefe Unsicherheit: Was, wenn mein Partner mich nicht versteht? Was, wenn er meine Gefühle abtut und sagt: „Aber es sind doch meine Kinder, das musst du akzeptieren.“ Diese Angst vor Ablehnung oder Unverständnis hält viele Bonusmamas davon ab, ihr Bedürfnis nach Zweisamkeit offen zu kommunizieren.

Hinzu kommt, dass die Dynamik oft unbewusst festgefahren ist. Dein Partner ist sich möglicherweise nicht einmal bewusst, dass du dich zurückgesetzt fühlst – denn für ihn läuft alles „ganz normal“. Das bedeutet, dass du nicht nur deine eigenen Zweifel überwinden musst, sondern auch eine ungesunde Beziehungsroutine durchbrechen darfst.

Doch genau hier liegt deine Chance: Du kannst diese Dynamik verändern – ohne Schuldgefühle, ohne Konflikte, sondern mit Klarheit und Strategie.

Wie du wieder sichtbar wirst

Die Lösung liegt nicht darin, dich mehr anzustrengen oder anzupassen. Vielmehr geht es darum, eine neue Balance zu finden – in der sowohl die Kinder als auch deine Partnerschaft ihren Platz haben. Mit meiner 3-Schritte-Formel kannst du genau das erreichen.

Schritt 1: Klarheit schaffen – Was brauchst DU wirklich?

Bevor du mit deinem Partner sprichst, musst du selbst wissen, was dir eigentlich fehlt. Viele Bonusmamas fühlen sich „unsichtbar“, aber wenn man sie fragt, was genau sie sich wünschen, bleibt die Antwort oft vage.

Frag dich selbst:

  • Geht es um Zeit? Fühlst du dich vernachlässigt, weil ihr kaum noch Momente nur für euch habt?
  • Geht es um Nähe? Vermisst du Intimität – nicht nur körperlich, sondern auch emotionale Verbindung?
  • Geht es um Wertschätzung? Hast du das Gefühl, dass dein Beitrag zur Familie nicht gesehen wird?

🔹 Tipp: Schreibe dir konkrete Situationen auf, in denen du dich unsichtbar fühlst. So kannst du sie später deinem Partner leichter erklären.

👉 Beispiel: „Ich fühle mich unsichtbar, wenn wir gemeinsam essen und du nur mit den Kindern sprichst. Ich würde mir wünschen, dass wir uns auch als Paar austauschen.“

Erst wenn du diese Klarheit für dich hast, kannst du wirklich etwas verändern.

Schritt 2: Wandel einleiten – Kleine Veränderungen, große Wirkung

Sobald du weißt, was dir fehlt, geht es darum, aktiv neue Routinen in eure Beziehung einzubauen. Hier sind einige wirkungsvolle Maßnahmen, die sofort helfen:

1️⃣ Fixe Paarzeiten einführen

Familienzeit ist nicht gleich Paarzeit! Plant bewusst Zeit nur für euch – ohne Ablenkung durch Kinder oder Haushalt. Das kann ein fester Abend in der Woche sein oder ein kurzer Spaziergang zu zweit.

📝 Praxis-Tipp: Setzt euch eine „Paarzeit-Challenge“: 10 Minuten pro Tag nur für euch – ohne Handys, ohne Kinder, ohne Ablenkung.

2️⃣ Kleine Rituale in den Alltag einbauen

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen. Eine bewusste Umarmung am Morgen, ein liebevoller Blick oder eine kurze Sprachnachricht zwischendurch können Wunder wirken.

💡 Idee: Fangt den Tag mit einer positiven Frage an: „Worauf freust du dich heute?“ – das schafft Verbindung, ohne viel Aufwand.

3️⃣ Gemeinsame Momente auch MIT den Kindern anders gestalten

Wenn du dich ausgeschlossen fühlst, weil dein Partner nur auf die Kinder fokussiert ist, dann versuche, bewusst Teil dieser Momente zu werden.

👉 Beispiel: Statt nur daneben zu sitzen, wenn dein Partner mit den Kindern spielt, frag aktiv nach, wie du einbezogen werden kannst. Manchmal hilft es schon, bewusst mitzulachen oder sich an einem gemeinsamen Spiel zu beteiligen.

Wichtig: Der Wandel beginnt mit kleinen Schritten. Erwarte keine sofortige Veränderung – aber bleib dran!

Schritt 3: Verbindende Kommunikation – Ohne Vorwürfe zur Lösung

Jetzt kommt der wichtigste Teil: das Gespräch mit deinem Partner. Und hier liegt die größte Herausforderung – denn wenn du einfach sagst: „Ich fühle mich unsichtbar“, wird dein Partner das möglicherweise nicht verstehen.

So formulierst du deine Wünsche richtig:

🚫 Falsche Strategie:
❌ „Du beachtest mich nie, wenn die Kinder da sind.“
❌ „Ich bin dir gar nicht mehr wichtig.“

Bessere Strategie:
✔ „Ich merke, dass mir unsere gemeinsame Zeit fehlt. Ich wünsche mir, dass wir bewusst mehr Momente zu zweit einplanen.“
✔ „Mir ist unsere Beziehung sehr wichtig. Wie können wir beide es schaffen, trotz des Familienalltags unsere Verbindung zu stärken?“

👉 Der Schlüssel ist, nicht aus einer Erwartungshaltung heraus zu sprechen, sondern deinen Partner in die Lösung mit einzubeziehen.

Wenn du das Gefühl hast, dein Partner versteht dich nicht oder blockt ab, dann sei geduldig. Viele reagieren erst mal defensiv, weil sie sich angegriffen fühlen. Bleib ruhig und mache deutlich, dass es nicht um Vorwürfe geht, sondern darum, gemeinsam eure Beziehung zu stärken.

Jetzt bist du dran – Lass uns gemeinsam deine Beziehung stärken!

Wenn du jetzt denkst: „Das klingt gut, aber wie setze ich das in meiner speziellen Situation um?“ – dann bist du nicht allein. Jede Patchworkfamilie hat ihre eigenen Dynamiken, Herausforderungen und Möglichkeiten.

Vielleicht fragst du dich:

🔹 Wie kann ich meine Bedürfnisse klar kommunizieren, ohne Vorwürfe zu machen?
🔹 Was tue ich, wenn mein Partner meine Unsicherheit nicht versteht oder abwehrt?
🔹 Wie finde ich eine Balance zwischen Familienleben und Paarzeit, ohne mich egoistisch zu fühlen?
🔹 Wie kann ich meinen Platz in der Patchwork-Familie finden, ohne ständig das Gefühl zu haben, im Hintergrund zu stehen?

Genau für diese Fragen biete ich dir eine individuelle Lösung an: Ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir gemeinsam herausfinden, wie du die Bonusmama-Formel auf deine Situation anpassen kannst.

In unserem 60-minütigen Gespräch:

Schauen wir uns deine aktuelle Situation genau an – Was sind die Muster, die dich immer wieder ins Abseits drängen?
Identifizieren wir deine größten Herausforderungen – und warum du dich in bestimmten Momenten so unsichtbar fühlst.
Entwickeln wir erste konkrete Schritte – die du sofort umsetzen kannst, um dich wieder als Partnerin wahrgenommen zu fühlen.
Prüfen wir, ob eine längerfristige Zusammenarbeit für dich sinnvoll wäre – damit du nicht nur kurzfristige Lösungen findest, sondern langfristig mehr Harmonie und Klarheit gewinnst.

💡 Denk daran: Die wichtigste Frage ist nicht, warum du dich unsichtbar fühlst – sondern wie du deine Position aktiv gestalten kannst, ohne Schuldgefühle und Konflikte.

Ich weiß, wie herausfordernd es ist, seinen Platz in einer Patchworkfamilie zu finden. Aber du musst diese Reise nicht allein gehen. Ich begleite dich dabei, deine Beziehung zu stärken, ohne dass du das Gefühl hast, immer nur Zuschauerin zu sein.

PS: Vielleicht zögerst du noch, diesen Schritt zu gehen…

Doch stell dir vor, wie es sich anfühlen würde, nicht mehr nur Zuschauerin zu sein, sondern eine gleichwertige Partnerin in eurer Beziehung. Stell dir vor, dein Partner nimmt dich wieder bewusst wahr – nicht nur als „die Erwachsene, die eben auch da ist“, sondern als seine wichtigste Verbündete.

Wie würde es sich anfühlen, wenn du dich nicht mehr fragst, „Bin ich hier eigentlich noch wichtig?“, sondern genau wüsstest, dass dein Platz in der Familie sicher ist – unabhängig davon, ob die Kinder da sind oder nicht?

Diese Veränderung ist möglich. Und du musst sie nicht alleine schaffen.

Mach’s ganz gut, 

Deine Sally